Wir besitzen all das, was uns gegeben wurde, es sei denn, wir weigern uns, es anzunehmen, oder wir werfen es weg oder verlieren es. Da dies der Fall ist, wollen wir uns einige der Dinge vor Augen führen, die uns gegeben wurden, damit wir erkennen, wie gut es uns geht.
Das Wort Gottes – Jesus sprach zum Vater: „Denn die Worte, die Du Mir gegeben hast, habe Ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaft erkannt, dass Ich von Dir ausgegangen bin; und sie glauben, dass Du Mich gesandt hast“ (Johannes 17,8). Alles, was der Vater zu Jesus, Seinem eingeborenen Sohn, gesagt hat, hat dieser an uns weitergegeben, damit wir wissen, dass wir Söhne [und Töchter] Gottes sind, genauso sicher, wie wir wissen, dass Er der Sohn Gottes ist. Was für ein reiches Geschenk ist das doch!
Frieden – Jesus sprach: „Frieden hinterlasse Ich euch; Meinen Frieden gebe Ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe Ich euch!“ (Johannes 14,27). Die Welt gibt nur dort, wo eine Gegenleistung erbracht werden kann; Christus dagegen gibt denen, die nichts haben, und nimmt Seine Gaben nicht zurück. Wenn es also einen Menschen gibt, der keinen Frieden hat, dann liegt das daran, dass er sich nicht darum kümmert oder dem Wort des Herrn keinen Glauben schenkt. Wenn wir dem Wort glauben, das Er uns gegeben hat, dann haben wir denselben Frieden, den Jesus hatte.
Glauben – „Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort“ (Römer 10,17). Mit dem Wort Gottes kommt die Kraft, es zu erfassen und zu würdigen. „Denn ich sage kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit bedacht sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat“ (Römer 12,3). Der Glaube, der uns geschenkt wird, ist „der Glaube Jesu“; durch ihn können wir dasselbe gerechte Leben führen, das Jesus geführt hat, denn „der Gerechte wird aus Glauben leben“.
Gnade – „Jedem Einzelnen von uns aber ist die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe des Christus. Darum heißt es: »Als Er hinaufgestiegen ist zur Höhe, hat Er Gefangene weggeführt und den Menschen Gaben gegeben«“ (Epheser 4,7.8). Wenn wir die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen haben, haben wir Errettung: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es“ (Epheser 2,8). „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen“ (Titus 2,11).
Herrlichkeit – „Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Herrlichkeit“ (Psalm 84,11). Er hat jedem Menschen Gnade geschenkt, und auch die Herrlichkeit gehört uns; denn Jesus sprach zum Vater: „Und Ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die Du Mir gegeben hast …“ (Johannes 17,22).
Christus selbst – „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannes 3,16). Er „hat sich selbst für uns hingegeben, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen“ (Titus 2,14). Doch wir haben mehr als nur einen Anteil an Ihm; ein jeder von uns hat Ihn ganz, wenn wir nur glauben, dass Er „mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat“ (Galater 2,20).
Alles – Der Reichtum Christi ist unausforschlich (Epheser 3,8). In Ihm ist alles. Daher gilt: „Er, der sogar Seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern Ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte Er uns mit Ihm nicht auch alles schenken?“ (Römer 8,32). „Gott aber sei Dank für Seine unaussprechliche Gabe!“ (2.Korinther 9,15). Da wir alles besitzen, gibt es keinen Grund zu Klage oder Entmutigung.
Vergiss es nicht – Darum sollte jeder immer wieder zu sich selbst sagen:
„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat! Der dir alle deine Sünden vergibt und alle deine Krankheiten heilt; der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit; der dein Alter mit Gutem sättigt, dass du wieder jung wirst wie ein Adler“ (Psalm 103,2–5).
